Christl Maria Göthner “Felix Mendelssohn Bartholdy”
Farblithografie auf Bütten, 65x50 cm, 2013
Reihe Portraits großer Komponisten
Christl Maria Göthner
Göthner (*1957 in Bad Lausick) war eine von Bernhard Heisigs Lieblingsschülerinnen: Sie studierte von 1978-84 in seiner Klasse an der HGB Leipzig und absolvierte dann bei ihm an der Berliner Akademie der Künste Berlin von 1990-93 ihr Meisterstudium. 1991 studierte sie bei Emil Schumacher an der Sommerakademie Como. Sie lebt als freischaffende Künstlerin in Leipzig. Von den bisher im artclub erschienenen Komponistenportraits sind noch Georg Friedrich Händel von Moritz Götze und Franz Schubert von Johannes Heisig lieferbar.

Büchergilde Frankfurt/M., ArtClub, Wolfgang Grätz


Link -> Frankfurter Grafikbrief, Künstlerseite Christl Maria Göthner


Bernhard Heisig (wie auch sein Sohn Johannes übrigens) verstand es meisterhaft, dem Lithostein einfühlsame Portraits aus Licht und Schatten zu entlocken - für mich ist er einer der besten Lithografiekünstler überhaupt, und seine Schülerin steht ihm in dieser Disziplin, wie er einst selbst sagte, nur wenig nach.
Ich beauftragte daher C.M. Göthner, die Reihe grafischer Portraits bedeutender Komponisten des Büchergilde artclub fortzusetzen, für die Bernhard Heisig einst Johann Sebastian Bach, sein Sohn Johannes Heisig Franz Schubert portraitierten.
Als ich Christl Maria Göthner in ihrem Leipziger Atelier besuchte, um über ein Portrait von Felix Mendelssohn bartholdy zu sprechen, entdeckte ich dort ihr lithografisches Werk, das nicht anders denn als fulminant bezeichnet werden kann. Und so möchte ich im Rahmen der Lithografie-Ausstellung die Handschrift einer Künstlerin, die hauptsächlich Malerin ist, in den Fokus stellen.

Wolfgang Grätz


Katalog Entfaltung - Holzschnitte und Lithografien 1984-2014